CMV(A) Compact Mobile Valves

Modular gedacht

Präzise auf die Anwendung abgestimmt

Die Grundfunktionen einer mobilen Maschine werden kompakt in einem Monoblock zusammengefasst. Um Bauraum und Gewicht zu reduzieren, können zusätzliche Funktionen wie Druckwaagen, Drosselventile oder weitere hydraulische Komponenten direkt in den Block integriert werden. Zusätzliche Maschinenfunktionen lassen sich anschliessend flexibel über modulare Sektionen ergänzen. Dadurch können Standardmaschinen kosteneffizient an kundenspezifische Anforderungen angepasst werden, ohne für jede Variante einen vollständig neuen Steuerblock entwickeln zu müssen. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Erweiterbarkeit: Zusätzliche Funktionen und Optionen können auch zu einem späteren Zeitpunkt mit vergleichsweise geringem Umbauaufwand ergänzt oder nachgerüstet werden. So entsteht eine flexible Plattform, mit der sich unterschiedliche Maschinenvarianten effizient abbilden und über den gesamten Lebenszyklus hinweg weiterentwickeln lassen.

Konzept der massgeschneiderten Hydrauliklösungen

Das Konzept adressiert massgeschneiderte Hydrauliklösungen, die auf unterschiedliche Weise realisiert werden können: mit reinen Standard-Sektionsmodulen, mit Monoblöcken und zusätzlichen Sektionsmodulen oder mit individuellen kundenspezifischen Monoblöcken. Lösungen auf Basis von reinen Sektionsmodulen werden als schnell verfügbar und besonders geeignet für kleine Stückzahlen beschrieben; gleichzeitig werden sie als einfache, effiziente Option für funktionale Proof-of-Concept-Ansätze eingeordnet.

Baukastenprinzip: Module, Sektionen und Monoblock

Das CMV(A)-System wird als vielseitiges und flexibles kompaktes mobiles Ventilsystem beschrieben. Konstruktiv sind zwei Grundformen vorgesehen: einzelne Modulsektionen sowie mehrere Sektionen beziehungsweise Funktionen in einem Monoblock. Die Ausführung ist wahlweise in Aluminium oder Stahl möglich. Dieses Grundprinzip schafft eine wiederkehrende, klar gegliederte Ventilarchitektur, in der Funktionen je nach Maschine als Sektion aufgebaut oder als Monoblock integriert werden. Auf Funktionsseite werden Einlassmodule, Steuermodule, Endsteuermodule, Anschlussmodule und Endmodule genannt; ergänzt wird der Baukasten durch individuelle Module. Damit wird die Hydraulikfunktion nicht nur über einzelne Ventilelemente definiert, sondern über standardisierte Funktionsgruppen, die sich zu einer Gesamteinheit kombinieren lassen. Die Trennung in Einlass-, Steuer- und Endsegmente zielt darauf, Schnittstellen im Ventilblock klar zu definieren und Funktionen ohne konstruktive Brüche zu ergänzen.

Kombinationen als häufigster Lösungsansatz

Monoblock-Lösungen werden als kompakt und kostenoptimiert für Serienmaschinen mit hohen Stückzahlen beschrieben. Gleichzeitig wird hervorgehoben, dass Kombinationen aus Monoblöcken und Sektionsmodulen in der Praxis am häufigsten gewählt werden. Der Hintergrund ist die Variantenlogik vieler mobiler Anwendungen: Eine Grundausstattung soll um Optionen ergänzt werden können, ohne dass die Basiskonstruktion jedes Mal neu aufgesetzt werden muss. Für diese Optionen werden klar definierte Schnittstellen und modulare Funktionsbaugruppen benötigt.

Anwendungsbeispiele

CMV(A) Modulsystem

Heben, Senken und Positionieren

Hebe- und Senkfunktionen gehören zu den häufigsten Aufgaben mobiler Arbeitsmaschinen. Ob Gabelstapler, Landmaschine oder kommunales Arbeitsgerät: Lasten müssen kontrolliert bewegt, exakt positioniert und im Stillstand sicher gehalten werden. Gleichzeitig können wechselnde Lasten zu unerwünschten Bewegungen führen – insbesondere beim Absenken. Für diese Aufgaben umfasst das CMV(A)-Programm speziell entwickelte Hubwerksmodule. Proportionalventile ermöglichen ein sanftes und feinfühliges Heben und Senken, während interne Dämpfungssysteme den sogenannten Bouncing-Effekt beim Absenken reduzieren. Sitzventiltechnik sorgt dafür, dass die Last auch im stromlosen Zustand sicher gehalten wird. Je nach Anwendung können Funktionen zusätzlich lastkompensiert oder mit redundanter Sicherheitssteuerung ausgeführt werden. Auch beim Positionieren zeigt die LS-Technologie ihre Vorteile. Hydraulische Zylinder oder Motoren können sanft beschleunigt, energieeffizient bewegt und präzise positioniert werden. Mit vorgeschalteten Druckwaagen lassen sich mehrere Verbraucher gleichzeitig und unabhängig von ihrer jeweiligen Belastung steuern. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, einen definierten Anpressdruck proportional vorzugeben – beispielsweise für landwirtschaftliche Arbeitsgeräte. So können Bodendruck und Arbeitstiefe unabhängig vom Untergrund kontrolliert werden. 

Der Nutzen: höhere Sicherheit, ruhige Bewegungsabläufe, präzisere Arbeitsergebnisse und eine kompakte Lösung, die sich exakt an die jeweilige Hubwerksfunktion anpassen lässt. Für die Landingpage würde ich diese Texte anschliessend noch etwas stärker vereinheitlichen und SEO-/Marketing-orientierter formulieren. Insbesondere würde ich bei jedem Beitrag dieselbe Dramaturgie verwenden und die Kernaussage bereits in den ersten zwei Sätzen platzieren, damit auch beim schnellen Scrollen sofort erkennbar wird, warum CMV in genau dieser Anwendung besser ist.

Weinbaumaschinen

Weinbau- und Traubenerntemaschinen vereinen zahlreiche hydraulische Funktionen auf engem Raum. Rahmen und Schneidwerke werden gehoben, gesenkt und positioniert, Fördersysteme und weitere Arbeitsorgane hydraulisch angetrieben. Gleichzeitig müssen die Maschinen besonders wendig sein und auch in steilen Hanglagen sicher arbeiten. Ein niedriger Schwerpunkt und möglichst geringes Maschinengewicht sind deshalb entscheidende Konstruktionsfaktoren. Das CMV(A)-System ermöglicht, diese unterschiedlichen Anforderungen innerhalb einer kompakten, modular aufgebauten Hydrauliklösung zusammenzufassen. Eine Besonderheit der Load-Sensing-Baureihe ist die mögliche Ausführung der Steuerblöcke in Aluminium. Damit lassen sich Gewicht und Bauraum deutlich reduzieren – ein wichtiger Vorteil bei Maschinen, deren Anbaugeräte weit auskragen oder deren Stabilität am Hang eine zentrale Rolle spielt. Für Funktionen wie das Halten des Schnittbalkens, Heben und Senken des Rahmens oder eine Schwimmstellung können Standardsektionen eingesetzt werden. Je nach Maschinenkonzept lassen sich diese mit individuellen Monoblöcken kombinieren oder vollständig kundenspezifisch auslegen. CAN-busfähige Elektronik kann ebenfalls integriert werden. Damit muss nicht für jede Maschinenvariante eine komplett neue Hydraulik entwickelt werden. Grundfunktionen können übernommen und spezifische Optionen gezielt ergänzt werden. 

Der Nutzen: geringeres Maschinengewicht, weniger Bauraum, präzise und energieeffiziente Arbeitsbewegungen sowie eine flexible Plattform für unterschiedliche Pflege- und Erntemaschinen.

Kehr- und Kommunalmaschinen

Kehrmaschinen kombinieren eine grosse Zahl sehr unterschiedlicher hydraulischer Funktionen: Seiten- und Frontbesen müssen positioniert, gehoben, gesenkt oder schwimmend geführt werden, während Hydraulikmotoren Bürsten, Gebläse oder Wasserpumpen antreiben. Gleichzeitig muss die Maschine kompakt, leicht und energieeffizient bleiben. Besonders bei Kommunalfahrzeugen kommt hinzu, dass verschiedene Arbeitsgeräte präzise positioniert und je nach Einsatz parallel oder sequenziell betrieben werden müssen. Mit dem CMV(A)-System können diese Funktionen gezielt miteinander kombiniert werden. Proportional-Stromregelmodule ermöglichen ein sanftes Anfahren und eine stabile Drehzahl der Bürstenantriebe. Lastkompensierte LS-Module wiederum bewegen Arbeitsgeräte feinfühlig und unabhängig von der jeweiligen Belastung. Mehrere Verbraucher können dadurch gleichzeitig präzise gesteuert werden. Rückschlag-, Senkbrems- oder Schwimmfunktionen lassen sich direkt in das System integrieren. Für kleine, meist sequenziell arbeitende Zylinderfunktionen bietet das Programm zusätzlich kompakte Sitzventillösungen. Dadurch muss nicht jede Funktion mit einer aufwendigeren Proportionalsektion ausgeführt werden – die Hydraulik kann technisch und wirtschaftlich exakt auf die jeweilige Aufgabe zugeschnitten werden. Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit, dezentrale, leichte Aluminium-Steuerblöcke sowie CAN-busfähige Elektronik als Plug-and-Play-Lösung einzusetzen. 

Der Nutzen: weniger Platzbedarf und Gewicht, präzisere Arbeitsbewegungen, optimierter Energieverbrauch und maximale Flexibilität für unterschiedlich ausgestattete Kommunalfahrzeuge.

Abfallsammelfahrzeuge

Abfallsammelfahrzeuge stellen sehr unterschiedliche Anforderungen an die Arbeitshydraulik. Mülltonnen müssen geklemmt, angehoben und gekippt werden, während Presssystem, Schlitten, Schaufel und Entleerung zuverlässig hohe Kräfte übertragen müssen. Je nach Heck-, Seiten- oder Frontlader unterscheiden sich dabei Funktionsumfang, Volumenstrom und Bewegungsabläufe erheblich. Moderne Proportionaltechnik sorgt gleichzeitig für sanfte und kontrollierte Bewegungen sowie hohe Sicherheit. Genau hier spielt das modulare CMV(A)-System seine Stärke aus. Anstelle eines starren Ventilkonzepts können Monoblöcke mit standardisierten Sektionsmodulen kombiniert werden. Grundfunktionen lassen sich kompakt im Monoblock integrieren, während Optionen modular ergänzt werden. Bei grösseren Serien ermöglicht dies besonders kompakte und kostenoptimierte Lösungen; bei Varianten oder kleineren Stückzahlen bleiben Standardsektionen flexibel einsetzbar. Ein weiterer Vorteil liegt in der Optimierung der Arbeitszyklen. Für Presssysteme sind beispielsweise Differentialschaltungen möglich, durch die hohe Volumenströme und kürzere Zykluszeiten erreicht werden können. Gleichzeitig ermöglicht die lastunabhängige LS-Steuerung ein präzises Handling auch bei unterschiedlichen Belastungen.

Der Nutzen: kürzere Arbeitszyklen, weniger Bauraum und Gewicht, hohe Funktionssicherheit sowie eine Hydrauliklösung, die sich wirtschaftlich an Fahrzeugvariante und Stückzahl anpassen lässt.

Tiltrotatoren

Bei Tiltrotatoren reicht es nicht aus, einzelne Bewegungen lediglich ein- und auszuschalten. Drehen und Schwenken sollen gleichzeitig, feinfühlig und unabhängig voneinander funktionieren – auch wenn beide Antriebe völlig unterschiedlich belastet werden. Bei einfachen Hydrauliksystemen fliesst das Öl bevorzugt zum geringer belasteten Verbraucher. Eine stärker belastete Schwenkfunktion kann dadurch stehen bleiben, während sich der Rotator weiterdreht. Die lastkompensierte CMV(A)-06-Lösung setzt genau hier an. Separate Druckwaagen für Rotations- und Schwenkantrieb verteilen den Volumenstrom bedarfsgerecht und weitgehend lastunabhängig. Dadurch können beide Bewegungen gleichzeitig von Stillstand bis zur gewünschten Geschwindigkeit feinfühlig gesteuert werden. Gerade bei anspruchsvollen Arbeiten mit Greifern, Baumstämmen oder beim präzisen Positionieren von Anbaugeräten entsteht dadurch ein deutlicher Produktivitätsgewinn. Gleichzeitig ist der verfügbare Einbauraum innerhalb eines Tiltrotators sehr begrenzt. Das CMV-Konzept kann deshalb aus Standardsektionen, individuellen Monoblöcken oder einer Kombination daraus aufgebaut werden. Aluminium reduziert zusätzlich das Gewicht. Optional lässt sich CAN-busfähige Elektronik direkt integrieren und zu einer hydraulisch-elektronischen Plug-and-Play-Lösung verbinden. Auch energetisch bietet das Load-Sensing-Prinzip Vorteile: Der Systemdruck wird nur auf das tatsächlich benötigte Niveau angehoben; ohne aktive Funktion ist ein druckarmer Umlauf möglich. 

Der Nutzen: flüssigere Bewegungen, höhere Präzision und Produktivität, kompaktere Bauweise und geringerer Energiebedarf.

CMV(A)-Vorteile

Lösung mit Prioritätsfunktion

Als Nutzen werden ein cleveres modulares Konzept zur erhöhten Flexibilität, hohe Leistung und Zuverlässigkeit für präzise Steuerung sowie eine kompakte und leicht anpassbare Grösse für begrenzten Bauraum genannt. Durch die Aluminium Konstruktion ist die Gewichtsreduktion ein starkes Argument, ohne bei der Festigkeit und der hydraulischen Leistung Einschränkungen hinzunehmen. Dies wirkt sich ebenfalls auf tiefe Gesamtkosten des Systems über die ganze Lebensdauer aus.