Volksinitiative „Für ein flexibles AHV-Alter“
Die Volksinitiative verlangt für Leute, welche die Erwerbstätigkeit aufgeben und nicht mehr als ca. 120‘000 Franken pro Jahr verdient haben, eine ungekürzte Rente ab Alter 62. Dies wäre ein klarer Ausbau einer AHV, welche finanziell auf längere Sicht ohnehin nicht gesichert ist. Nachdem die 11. AHV-Revision am 16. Mai 2004 abgelehnt wurde, hat das Parlament eine Neuauflage beschlossen. Darin sieht es die gemäss Volksinitiative geforderte Pensionierungsmöglichkeit für 62-jährige vor, allerdings mit Inkaufnahme der versicherungstechnischen Kürzung. In einer Zeit, in welcher die Leute immer älter werden und immer weniger Arbeitsfähige die Rente der Pensionierten finanzieren müssen, wäre es unverantwortlich, den Generationenvertrag mit zusätzlichen Lasten für die Jungen aufs Spiel zu setzen.
Ich bat Sie, gleich wie Bundesrat, Nationalrat (127:61) und Ständerat (32:7) die Volksinitiative abzulehnen. Das Volk ist dieser Argumentation gefolgt und hat die Volksinitiative mit 58,6% der Stimmen abgelehnt.
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