Volksinitiative „Schutz vor Waffengewalt“
Die GSoA und linksgrüne Kreise attackieren mit dieser Initiative einmal mehr die Armee. Die Initiative gilt als weiterer Schritt in Richtung Abschaffung der Armee, wie sie die SP an ihrem Parteitag diesen Herbst als Ziel bestätigt hat. Die Bestimmung, dass die Armeewaffe nicht mehr zu Hause aufbewahrt werden darf ist zudem ein Frontalangriff auf das ausserdienstliche Schiesswesen. Die Schikanen der Waffenverbotsinitiative verhindern faktisch das private Schiesstraining mit Militärwaffen und verhindern so, dass die soldatischen Grundfähigkeiten und die sichere Handhabung der Waffe auch erhalten bleiben, wenn über längere Zeit kein Wiederholungskurs absolviert wird.
Den illegalen und damit tatsächlich gefährlichen Waffenmissbrauch kann die Initiative nicht verhindern. Die wenigsten Verbrechen, die mit Schusswaffen begangen werden, werden mit Armeewaffen verübt. Und anzunehmen, ein zentrales Waffenregister helfe mit, Verbrechen mit Schusswaffen zu reduzieren, ist eine Illusion. Besitzer mit bösen Absichten werden Ihre Waffen mit Sicherheit nicht registrieren lassen. Das Waffenregister bringt höchstens administrativen Aufwand und damit Kosten für den Staat.
Zusammenfassend halte ich fest. Die Initiative verunglimpft die Armeeangehörigen, schadet der Milizarmee und schwächt ihre Partner, die Schützenvereine. Ich bat Sie, zusammen mit Bundesrat, Nationalrat (69 : 119 (4 Enth.)) und Ständerat (11:30 (1 Enth.)) die Volksinitiative abzulehnen.
Das Schweizervolk hat die Situation gleich eingeschätzt und hat die Volksinitiative mit 56,3% der Stimmenden und mit 17,5 Ständestimmen abgelehnt. Ich danke bestens für die weise Entscheidung.
E-Mail: hansruedi.wandfluh@wandfluh.com