Partnerschaftsgesetz

 
Das Partnerschaftsgesetz will gleichgeschlechtliche Beziehungen rechtlich anerkennen und einen neuen Zivilstand einführen: "Eingetragene Partnerschaft". Ich lehne dieses Ansinnen ab. Die geltenden Gesetze erlauben bereits heute gleichgeschlechtliche Beziehungen zu pflegen, sich gegenseitigen Beistand zu leisten oder erbrechtlich zu bevorteilen. Von mir aus gesehen reichen die bestehenden Möglichkeiten aus.
 
Es wäre ein falsches Zeichen, gleichgeschlechtliche Partnerschaften der Ehe praktisch gleichzustellen und gegenüber z.B. Konkubinatspaaren oder anderen Verantwortungsgemeinschaften besser zu stellen. Anstelle von Gerechtigkeit würden hier neue Diskriminierungen geschaffen.
 
Zudem ist den bereits heute von gleichgeschlechtlichen Paaren gestellten Anliegen wie Adoption von Kindern oder künstliche Befruchtung entgegenzuwirken. Ehe und Familien sind die wichtigsten, tragenden Kräfte jeder Gesellschaft. Sie verdienen einen speziellen Status.
 
Ich bat sie, NEIN zu sagen zum Partnerschaftsgesetz. Das Partnerschaftsgesetz wurde mit 58% der Stimmenden angenommen worden.
 
E-Mail: hansruedi.wandfluh@wandfluh.com
 
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